Titus Simon (2008): Der Stadionmörder. Sich Verlag, Magdeburg

Rezension:

In seinem Kriminalroman „Der Stadionmörder“ beschreibt Titus Simon drei Morde, die entweder im oder vorm Fußballstadion begangen wurden. Unglücklicherweise ist eine bestimmte Person, nämlich der in Leipzig unterrichtende Professor Jonas, immer anwesend als die Morde begangen werden.
Daher  fällt der Verdacht unweigerlich auch auf ihn. Professor Jonas hat jedoch zum Glück einen guten Freund, der ein ehemaliger Polizist ist und ihm mit seinen teilweise gefährlichen
Ermittlungen helfen will.
Der Leser erlebt wieder jedes Ermittlungsdetail mit und ist bemüht, dem Protagonisten beizustehen. Dabei lässt der Autor einige Einblicke in die Mordursachen zu, so dass es dem Leser bald nicht mehr schwer fällt, die genauen Hintergründe zu rekonstruieren. Als einem bald klar ist, wer der Mörder ursprünglich sein muss, ist man als Rezipient nur noch daran interessiert, wie der Fall denn nun gelöst wird.
Leider findet ein Großteil des Geschehens in Fußballstadien oder auf Fußballplätzen statt, so dass man als Leser besser beraten ist, wenn man eingefleischter Fußballfan ist, da man sonst mit etlichen fußballtechnischen Wendungen seine Probleme bekommen könnte.
Aus diesem Grund finde ich es sehr schade, dass ich selbst mit einigen Begriffen beziehungsweise Vereinsnamen nicht viel anfangen konnte, da mich eher die kriminalistische Geschichte und nicht so sehr die fußballerischen Geschehnisse interessiert haben.

Katja Müller (23.03.2009)